Presse

Beatrice Cenci / Graf Francesco Cenci – NP Bregenzer Festspiele (Österreichische Erstaufführung), Dirigent: Johannes Debus; Inszenierung: Johannes Erath, Juli 2018

Der herausragende Christoph Pohl lässt seine Figur auch stimmlich aufregend schillern. Kein Teufel in der Soutane, sondern ein vokal und im Spiel attraktiver Beau, der mal erotisierender Fiesling, mal Schlagerfuzzi im Glimmersakko sein kann

Markus Thiel, Im Fegefeuer der Eitelkeiten, in: Münchner Merkur, 20.07.2018

Eine Idealbesetzung für die extreme Partie des Grafen Francesco wurde mit dem quicken, in jeder Phase herausfordernd wirkenden deutschen Bariton Christoph Pohl gefunden. Sein Kraftstrotzen, seine lauernde Verschlagenheit mit gleichzeitigem Auftrumpfen in einer gesanglich wahrlich nicht leichten Partie sind große Klasse.

Fritz Jurmann, Festspielpremiere im Haus: Goldschmidts Oper Beatrice Cenci macht das schleichende Grauen greifbar, in: kulturzeitschrift.at, 19.07.2018

The baritone Christoph Pohl has all the vocal charisma required for the loathsome Francesco Cenci himself, helping to make a strong case for Goldschmidt.

John Allison, Beatrice Cenci review, Bregenz Festival, Austria: brilliantly focused staging of a neglected work, in: The Telegraph, 23.07.2018

Der ruchlose Francesco Cenci hat in Christoph Pohl einen überzeugenden Interpreten, der die Szene zumeist dominiert. Stimmlich hat er zudem die besten Momente, denkt man nur an eine Szene, in der er als Rockstar agiert.

Midou Grossmann, Eine Welt der schönen Bilder – Die Eröffnung der Bregenzer Festspiele 2018, in: kulturexpresso.de, 19.07.2018

Christoph Pohl schenkt dem dauergeilen, brutalen Vater weiche Kantilenen und selbstbewusste Posen.

Georg Rudiger, Der sanfte Schänder, in: Der Tagesspiegel, 20.07.2018

Christoph Pohl als Darsteller des Grafen Cenci verleiht der Figur verführerischen Glanz und eine große Prise Charme. Das macht das Bösartige dieses Charakters umso tiefer fühlbar.

Ingrid Bertel, Beatrice Cenci: Unschuldig schuldig, in: ORF Vorarlberg, 18.07.2018

Graf Francesco (Christoph Pohl) singt wie der bitterböse Zwilling von Frank Sinatra seine Schlechtigkeit im Glitzersakko in ein Crooner-Mikrofon.

Georg Leyrer, Kritik "Beatrice Cenci": Schutzbedürftige, im Stich gelassen, in: Kurier.at, 19.07.2018

Der deutsche Bariton Christoph Pohl spielt den vordergründig galanten, manipulativen Narzissten mit seiner Freude an Quälereien beängstigend glaubhaft.

Martin Hartmann, Beatrice Cenci: Horror im Kopf, in: ORF Vorarlberg, 19.07.2018

Francesco Cenci wurde von Christoph Pohl mit gutem Bariton schon fast zu edel gesungen. Als Schauspieler bringt er den miesen Charakter dieses total verkommenen Menschen gut über die Rampe. Mitleid hat man mit ihm sicher nicht. Hervorzuheben ist seine große Textdeutlichkeit.

Elena Habermann, Bregenz/Festspielhaus/ Eröffnungspremiere der Festspiele: Beatrice Cenci von Bertold Golschmidt, in: Online Merker, 20.07.2018

Die tote Stadt / Frank, Fritz – NP Semperoper Dresden, 2017

Die tote Stadt / Frank, Fritz – NP Semperoper Dresden, 2017

Dirigent: Dmitri Jurowski; Inszenierung: David Bösch, Dezember 2017-Januar 2018

Zum Höhepunkt wird die Gesangs- und Darstellungsleistung des Baritons Christoph Pohl als Frank, dann auch als Fritz vom Rhein in der Rolle des Pierrot in der reisenden Komödiantentruppe, mit so wunderbarer, unsentimentaler, dennoch zarter, melodischer Melancholie seines Liedes „Mein Sehnen, mein Wähnen“.

Boris Gruhl, Der schöne Klang aus Wahn und Wirklichkeit, in: Dresdner Neueste Nachrichten, 18.12.2017

In der Partie des Paul-Freundes Frank brilliert wieder einmal der fabelhafte Bariton Christoph Pohl. Seine Stimme ist Balsam für die Ohren.

Dieter David Scholz, "Die Tote Stadt" als düstere Gothic Novel, in: MDR Kultur, 17.12.2017

Schlichtweg atemberaubend ist neben Christa Mayer der fabelhafte Bariton Christoph Pohl, den Bösch als Pauls Freund Frank in einen Rollstuhl gesetzt hat. Vielleicht eine Anspielung auf die Entstehungszeit der Oper im Bannkreis des ersten Weltkrieges? Als Fritz ist ihm der zweite Hit der Oper („Mein Sehnen, mein Wähnen, es träumt sich zurück…“) vorbehalten. Ein blanker Hörgenuss!

Joachim Lange, Die Semperoper landet mit Erich Wolfgang Korngolds Oper „Die Tote Stadt“ einen Coup!, in: nmz, 18.12.2017

Falstaff / Sir John Falstaff – NP Theater an der Wien Akademie für Alte Musik Berlin; Dirigent: René Jacobs; Inszenierung/Licht: Torsten Fischer, Oktober 2016

Falstaff / Sir John Falstaff – NP Theater an der Wien Akademie für Alte Musik Berlin; Dirigent: René Jacobs; Inszenierung/Licht: Torsten Fischer, Oktober 2016

Christoph Pohl ist stimmlich und darstellerisch eine Idealbesetzung für Falstaff. Der Bariton überzeugt mit hoher Flexibilität seiner Stimme und Ausdruck im Spiel

Susanne Zobl, "Fallstaff" als Windsor-Seifenoper, in: News.at, 13.10.2016

Umso mehr gehört der Klangraum dem spielfreudigen Ensemble mit Mozart-Expertin Anett Fritsch und Semperoper-Ensemblemitglied Christoph Pohl an der Spitze. […]Entsprechend verlässlich kristallisierte sich so Christoph Pohl im Fatsuit und mit treffsicherem Bariton zum Publikumsliebling neben Fritsch heraus. […] Falstaff fällt den Intrigen der Gesellschaft schließlich selbst zum Opfer. Am Ende sind der Lack und der Fatsuit ab. Falstaff bekommt sein Fett weg - und das gesamte Ensemble frenetischen Applaus.

Martin Fichter-Wöß/APA, "Falstaff" im Theater an der Wien: Fettsack bekommt sein Fett weg, in: APA, 13.10.2016

Die heitere Travestie, die mit Christoph Pohl (als Falstaff) einen virtuosen und gesanglich kultivierten Advokaten tragisch-egomaner Anwandlungen hat

Ljubisa Tosic, "Falstaff": Gefühlschaos im Theaterbauch, in: Der Standard, 13.10.2016

Diesem verleiht Christoph Pohl mit eloquent sprudelndem Bariton nicht nur saftige Präsenz, sondern auch psychologische Tiefe. Pohls zwischen Ginflasche, Hängematte und Damenbett ausgelebtes Komödientalent trägt einen Großteil des Abends, wobei er überraschend auf halbem Wege Doppelkinn und Fettwülste abstreifen darf: Falstaff mausert sich

Walter Weidringer, Theater an der Wien: Falstaff darf abspecken, in: Die Presse, 14.10.2016

Gut geht so eine Tour de force nur, wenn Könner am Werk sind. Falstaff Christoph Pohl, im echten Leben rank und schlank, schwitzt sich mit Kunstbauch und Doppelkinnmaske durch die Oper. Lustvoll entlockt er der Partitur, was sich an Witz darin verbirgt.

Thomas Götz, Dick und Doof bei Hof, in: Kleine Zeitung Kärnten, 14.10.2016

Falstaff wird von Christoph Pohl gut und ausdrucksstark gesungen und auch famos gespielt.

Gert Korentschnig, "Falstaff" mischt die Windsors auf, in: Kurier.at, 13.10.2016

Christoph Pohl is superb in the title role, initially in a fat suit, later shedding his skin to become a different kind of lover. His voice is secure yet lithe, full of nuance and warmth.

Shirley Apthorp, Falstaff, Theater an der Wien, Vienna — ‘Triumphant’, in: Financial Times, 17.10.2016

Christoph Pohl zeichnete den tragisch komischen Titelhelden mit äußerster Spielfreude als einen selbstbewussten Casanova und unterlegte ihm auch eine gehörige Portion an psychologischem Tiefgang. Zu seinem ausdrucksstarken Spiel gesellte sich aber noch sein bestens geführter erdiger Bariton. Während des dritten Streiches darf er dann auch als Tante von Alice Ford, in Verkleidung von Dame Edna Everage, auf hochhakigen Pumps herumstaken.

Harald Lacina, Wien/ Theater an der Wien: Falstaff von Antonio Salieri, in: Der Neue Merker, 21.10.2016

 

INTERVIEW mit Christoph Pohl
im Rahmen seines Rollendebüts als Sir John Falstaff in Salieris Oper „Falstaff“ am Theater an der Wien

Lesen Sie das Interview HIER
Daniel Ender, Christoph Pohl: "Falstaff denkt und handelt außerhalb der Norm", in: Der Standard, 12.10.2016

 

BERICHT/INTERVIEW mit und über Christoph Pohl
im Rahmen seines Rollendebüts als Sir John Falstaff in Salieris Oper „Falstaff“ am Theater an der Wien

Lesen Sie den Bericht HIER
Stefan Musil, Auch Salieri bleibt kaktusfrei!, in: BÜHNE, Heft 10, Seite 22, Oktober 2016

Morgen und Abend / Johannes – UA Royal Opera House Covent Garden London Libretto: Jon Fosse; Regie: Graham Vick; Dirigent: Michael Boder, November 2015

Morgen und Abend / Johannes – UA Royal Opera House Covent Garden London Libretto: Jon Fosse; Regie: Graham Vick; Dirigent: Michael Boder, November 2015

Christoph Pohl gibt als Johannes sein Covent Garden-Debüt. Jedes Wort ist zu verstehen. Die Einsamkeit, das naive Staunen, mit dem Johannes den unbegreiflichen Veränderungen begegnet, all das kann Pohl vermitteln. Leicht und heiter wird seine Linie, als Johannes die Erdenschwere aus den alterssteifen Gliedern rinnt.

Wiebke Roloff, Grenzgefilde, in: Opernwelt, Seite 18, Januar 2016
www.kultiversum.de/Opernwelt/Haas-Morgen-Abend-Grenzgefilde.html

Baritone Christoph Pohl is exceptionally concentrated and convincing as the late Johannes

Mark Valencia, Morgen und Abend (Royal Opera House), in: What's on stage, 14.11.2015

Baritone Christoph Pohl is our guide for the evening –  a warmly humane Johannes, vocally characterful and carefully understated.

Alexandra Coghlan, Morgen und Abend is thoughtful and beautiful – but it does little for opera, in: NewStatesman, 16.11.2015

More successful were the sung roles, led by the baritone Christoph Pohl, whose Johannes combined impressively strong definition with a touching, rabbit-in-the-headlights sense of vulnerability as death closed in.

Michael White, Review: In 'Morgen Und Abend,' a Musical Interpretation of the Afterlife, in: The New York Times, 16.11.2015

prächtiger Bariton: Christoph Pohl

Manuel Brug, Die Türöffner, in Die Welt, 22.11.2015

Baritone Christoph Pohl is superb as Johannes, as he passes through the different phases of wonderment to the realisation of his death.

Claire Colvin, Opera reviews: Georg Friedrich Haas’s MORGEN UND ABEND, in: Mondo news, 22.11.2015

Christoph Pohl finds warm humanity in the role of Johannes.

Fiona Maddocks, Morgen und Abend; Biedermann and the Arsonists review – the afterlife and nothing but, in: The Guardian, 22.11.2015

Baritone Christoph Pohl and soprano Sarah Wegener sing with superb musicality and remarkable diction as Johannes and Signe

Mark Ronan, Morgan und Abend, Royal Opera, ROH, Covent Garden, November 2015, in: MarkRonan.com, 14.11.2015

Christoph Pohl singt dann die Partie des Johannes mit einer lyrischen, unprätentiös sprechenden Baritonstimme

Simon Tönies, Oper in London. Was kann es bedeuten?, in: Süddeutsche Zeitung, 16.11.2015

Den sterbenden, liebenswerten Fischer Johannes spielt – recht jugendlich noch erscheinend – der weiche Bariton Christoph Pohl.
Bernhard Doppler, Fischer Johannes fischt frische Chiffren, in: Der Standard, S. 24, 17.11.2014

There are no standout arias or opportunities for the singers to be vocally flashy, but the score is engaging and each soloist makes their presence felt with the richness and consistency of their sounds. Christoph Pohl as Johannes excels in particular

Sam Smith, Morgen und Abend @ Royal Opera House, London, in: music OMH, 15.11.2015

But when the brilliant cast led by baritone Christoph Pohl breaks into song under Michael Boder’s direction the dream acquires compelling momentum.

Michael Church, Morgen und Abend, Royal Opera House, review: Brilliant cast delivers an operatic experience like no other, in: The Independent, 16.11.2015

Christoph Pohl is outstanding as Johannes

Barry Millington, Morgen und Abend, opera review: Life, death and what lies in between, in: vening Standard, 16.11.2015

German baritone, Christoph Pohl making his ROH debut as Johannes, sang his heart out, utterly convincing as a simple man who loved his wife, valued his fellow fishermen and appreciated his daughter’s care and concern, all the while having no idea he was already dead. […] A combination of the excellent characterful singing, the endless variety of Haas’ soundworld and the soaring beauty of the vocal lines made the remaining fifty minutes of the opera a real gem

Miranda Jackson, Haas: Morgen und Abend, Royal Opera House, November 13th 2015, in: Opera Britannia, 15.11.2015

Christoph Pohl throws everything he has at Johannes

George Hall, Morgen Und Abend review at the Royal Opera House – ‘thought-provoking’, in: The Stage, 16.11.2015

the cast sings it with poised sensuality: Christoph Pohl as the moribund Johannes, Sarah Wegener as his daughter Signe and Helena Rasker as his spectral wife Erna.

Rupert Christiansen, Morgen und Abend, Royal Opera House, review: 'beautiful but turgid', in: The Telegraph, 14.11.2015

In the central role, Christoph Pohl performs heroics, untiring in his communicative urgency

Peter Quantrill, Morgen und Abend, in: Quantrill Media, 16.11.2015

German baritone Christoph Pohl delivers a committed performance as the aged and bewildered fisherman, wandering through an eerie, colourless Limbo, haunted by those he has loved and lost.

Holli-Mae Johnson, Review: Morgen Und Abend Is A Relentless Sensory Assault, in: Londonist, 16.11.2015

..five accomplished singers with standout performances from the trio of Christopher Poul as Johannes who is seeing dead people and breathing his last (but taking his time doing it)

Jum Pritchard, Haas’s Morgen und Abend is a New Existential Opera Exploring Life and Death, in: Seen and Heard International, 15.11.2015

Interview mit Christoph Pohl

Das Interview finden Sie HIER
Tony Kliche, Eine Luxus-Situation, in: Das Opernglas, 11/2015

Iphigénie en Aulide et Tauride / Agamemnon | Thoas – NP Theater an der Wien Wiener Symphoniker; Dirigent: Leo Hussain; Inszenierung: Torsten Fischer, 2014

Iphigénie en Aulide et Tauride / Agamemnon | Thoas – NP Theater an der Wien Wiener Symphoniker; Dirigent: Leo Hussain; Inszenierung: Torsten Fischer, 2014

Die größte Überraschung bot Hausdebütant Christoph Pohl als Agamemnon/Thoas (Aulis/Tauris) –  diese Bühnenpräsenz, diese Stimme möchte man öfter erleben.

Snapdragon, Iphigénie en Aulide et Tauride im Theater an der Wien: Verdammt (und) gut, in: Bachtrack, 27.10.2014

Am heftigsten transportiert seine Qualen der impulsiv agierende und packend singende Christoph Pohl (als Agamemnon und Thoas).

Ljubiša Tošić, Operntreffen einer schießwütigen Familie, in: Der Standard, 17.10.2014

Den beiden hervorragenden Iphigénien stehen ebenso exzellente Partner zur Seite: Christoph Pohl als geschmeidig-kernig singender Agamemnon und später als Thoas …

Stefan Musil, Familiendrama als Blutspur von der Antike bis heute, in: Tiroler Tageszeitung, 18.10.2014

Christoph Pohl ein überragender Agamemnon bzw. Thoas.

Peter Jarolin, Ein Psychothriller, der unter die Haut geht, in: Kurier, 17.10.2014

Nun ist klar, dass man sich in einer anderen Oper, einer anderen Zeitebene befindet: Christoph Pohl, bisher Agamemnon, leiht seinen stattlichen Bariton nun dem paranoiden Herrscher Thoas.

Lena Dražić, Die Toten hören nicht auf zu sterben, in: Wiener Zeitung, 17.10.2014

Christoph Pohl’s firm baritone and highly physical incarnation of the twin roles of Agamemnon and Thoas were utterly convincing, the multiplicity of feelings that he brought out through the voice was marvellous.

The Tragedy of Iphigénie: Iphigénie en Aulide et en Tauride in Vienna, in : Opera Traveller, 19.10.2014

 

Tannhäuser / Wolfram von Eschenbach - BBC Proms 2013, Royal Albert Hall London, BBC Scottish Symphony Orchestra; Dirigent: Donald Runnicles, August 2013

Christoph Pohl’s generous portrayal of her faithful lover, the courtly love poet Wolfram von Eschenbach. Wolfram personifies the quietly noble love of the troubadour for his lady, the ideal that Tannhäuser is expected to match, and his lament in Act III when he foresees her death, “Da scheinest du, o lieblichster der Sterne”, was gorgeous. Pohl has a rich, lyrical baritone voice that filled the Albert Hall with ease.

Jane Shuttleworth, Prom 29: A joyful Tannhäuser from Donald Runnicles, in: bachtrack, 05.08.2013

Madama Butterfly / Sharpless – Semperoper Dresden, 2012

Madama Butterfly / Sharpless – Semperoper Dresden, 2012

Hervorragend besetzt die Hauptpartien mit Christoph Pohl als Konsul Sharpless

Musik in Dresden, Boris Gruhl, 12.12.2012

Christoph Pohl, with his rich and warm baritone, was wonderful as the American consul, Sharpless, both as a singer and as an actor, capturing his character’s emotions of uncertainty and concern for Pinkerton’s amorality and for Cio-Cio’s pain.

Bachtrack, Matthew Lynch, 12.12.2012

 

Brahms Liederabend - 20. Tutzinger Brahmstage, Jubiläumsfestival, 2017

Brahms Liederabend - 20. Tutzinger Brahmstage, Jubiläumsfestival, 2017

Klavier: Tobias Krampen, Oktober 2017

Natürlich geht es bei Brahms längst schon um kein Strophenlied mehr, sondern um ein vollständig durchkomponiertes, präzise gestaltetes Lied, das der sorgfältig analysierten Dramaturgie des Textes folgt und aus ihr heraus zur musikalischen Entwicklung gelangt. Der warme Bariton von Christoph Pohl bot dafür ein wohliges Timbre, das vor allem der Romantik der Brahms-Lieder besonders entgegenkam. Aber Pohls Stimme verfügt auch über die nötige Flexibilität in der Stimme, dem reichhaltigen emotionalen Changieren adäquate Färbungen zu verleihen. Vor allem hielt sie auch reichlich Substanz für Verdichtungen und dramatische Höhepunkte parat, die diese Lieder letztendlich vom älteren biedermeierlichen Impetus deutlich absetzen. Es ist bei Brahms zweifelsohne von Vorteil, sowohl im Opern- wie im Lied-Fach zu Hause zu sein, zumal der Klavierpart, den der Komponist oft selbst übernahm, einen substanzvoll-intensiven Tonsatz darstellt, der entsprechend ausbalanciert werden muss. Tobias Krampen nahm seine gleichberechtigte Aufgabe wahr und gestaltete mit Pohl so packende Erzählungen von überaus ansprechender Diktion. Dem Duo ging es vor allem darum, den inhaltlichen Wechseln von Stimmungen eine übergreifende, konsistente Form zu geben. Dabei blieb auch Raum für emotionale Ausprägungen, die eine zeitgemäß verträgliche Ausdrucksform finden, obwohl ja Gedichte etwa von Heine, Groth, Daumer oder Goethe für heutige Ohren schon reichlich pathetisch klingen können. Eine große Aufgabe, denn das Programm bot doch ein breites charakterliches Spektrum: Von düsterer Schwere in "Nicht mehr zu Dir zu gehen" und dunkler getragenen Malerei in "Unbewegte laue Luft" bis hin zu ruhig fließender Schönmelodik in "Über die Heide", "Sommerabend" oder "Dein blaues Auge". Ob schaurig in "Der Tod, das ist die kühle Nacht", dramatisch in "Mehrfahrt", aufgewühlt in "Eine gute, gute Nacht" oder mit fröhlich bewegtem Blühen in "Es liebt sich so lieblich im Lenze": Kaum eine emotionale Ausprägung blieb im Programm unbeachtet. Das Publikum im Schloss reagierte mit frenetischer Begeisterung, die sich auch noch nach der Zugabe hielt.

Reinhard Palmer, Packende Erzählungen. Pohl und Krampen bieten einen emotionsreichen Liederabend, in: Süddeutsche Zeitung, 23.10.2017

Eugen Onegin / Eugen Onegin  - NP Semperoper Dresden Dirigent: Pietari Inkinen; Regie: Markus Bothe, Juni – Sept 2016

Eugen Onegin / Eugen Onegin  - NP Semperoper Dresden Dirigent: Pietari Inkinen; Regie: Markus Bothe, Juni – Sept 2016

Die Semperoper Dresden hat mir ihrer letzten Premiere der zu Ende gehenden Spielzeit beim Publikum einen Erfolg gelandet. Für Peter Tschaikowskis «Eugen Onegin» in der Regie von Markus Bothe gab es am Donnerstagabend einhellige Zustimmung. Die Semperoper machte die beliebte Oper zu einem Fest der Stimmen. Allen voran glänzten die finnische Sopranistin Camilla Nylund als Tatjana und Christoph Pohl in der Titelpartie. […] Stark gelingt vor allem die Szene, als Onegin nach dem gewonnenen Duell gegen Lenski die Bilder der tödlichen Tat nicht mehr aus dem Kopf bekommt.

dpa, Semperoper macht "Eugen Onegin" zu einem Fest der Stimmen, in: Die Welt, 30.06.2016

Auch für Onegin ist in dieser Welt natürlich kein Platz, er bleibt ein Mann mit vielen Möglichkeiten und lauter verpassten Chancen. Bariton Christoph Pohl überzeugt in all diesen Schattierungen als perfekter Sänger-Darsteller. Sein Organ fügt sich den Herausforderungen von selbstbewusst herablassender, ja draufgängerischer Stimmfärbung bis hin zu schutzlos verzweifeltem Gesang – und er spielt dieses Spektrum auch genauso ergreifend, wie er es singt. Ein ehrlich zerrissener Onegin, der sich bestens in dieses Regiekonzept einfügt, denn eine solche Ehrlichkeit kann wohl nur in der Rückschau so glaubwürdig dargestellt werden.

Michael Ernst, Eugen Onegin schreibt einen Brief ... – Tschaikowskis „Eugen Onegin“ an der Dresdner Semperoper, in: nmz, 03.07.2016

Christoph Pohl gibt die Titelpartie schön im Klang, musikalisch sicher und spielerisch differenziert. Er steigerte sich am Premierenabend bis zum packenden Finale.

Jens Daniel Schubert, Wenn ein arroganter Dandy die Liebe verschmäht, in: Sächsische Zeitung, 02.07.2016

Christoph Pohl verkörperte, gesanglich in Top-Form glaubhaft die innerlich unschlüssige Gestalt des Eugen Onegin

Ingrid Gerk, Dresden / Semperoper: „Eugen Onegin“ als Retrospektive verpasster Chancen. Premiere, in: Der Neue Merker, 02.07.2016

Jeden ze svých nejlepších výkonů z poslední doby předvedl německý barytonista a přední sólista souboru Christoph Pohl v titulní roli. Jeho technicky dobře vedený hlas se zajímavým zabarvením se ukázal být pro úlohu Oněgina jako téměř ideální; pěvcův zralý zevnějšek se navíc atraktivně doplňoval s úmyslně klackovitým chováním nezodpovědného a znuděného dandyho, a tím uvěřitelněji pak působilo jeho závěrečné prozření nad ubohostí celého jeho předchozího života.

[Eine seiner besten Leistungen der letzten Zeit zeigte der deutsche Bariton und führende Solist Christoph Pohl in der Titelrolle. Seine technisch gut geführte Stimme und sein interessantes Timbre erwiesen sich für die Rolle des Onegin als geradezu ideal; das reife Aussehen des Sängers ist zusätzlich eine attraktive Ergänzung ….]
Robert Rytina, Přesný zásah. Nový Oněgin v Drážďanech, in: Opera+, 02.07.2016

INTERVIEW mit Christoph Pohl
im Rahmen seines Rollendebüts als Eugen Onegin an der Semperoper Dresden

Lesen Sie das Interview HIER
Valeska Stern, Auf dem Cover, in: Semper-Magazin, Juni 2016

Giulio Cesare in Egitto/Achilla – Semperoper Dresden, Alessandro de Marchi, Jens-Daniel Herzog, Dezember 2012

Giulio Cesare in Egitto/Achilla – Semperoper Dresden, Alessandro de Marchi, Jens-Daniel Herzog, Dezember 2012

Christoph Pohl, der mit warm timbriertem, edel klingendem Bariton als Achilla überzeugt.

Klassik.com, Boris Michael Gruhl, 13.12.2009

Königskinder / Der Spielmann – Semperoper Dresden 2014/2015

Königskinder / Der Spielmann – Semperoper Dresden 2014/2015

Dirigent: Mikhle Kütson; Inszenierung: Jetske Mijnssen

The outstanding vocal performance came from the baritone Christoph Pohl, a member of the Semperoper’s ensemble scheduled to make a Royal Opera debut next season. He sang the Fiddler with touching humanity, his beautifully refined, slightly grainy lyric voice employed with instinctive style and immaculate legato.

Hugo Shirley, Dresden, in: Opera, Vol. 66 No. 4, April 2015

Da war der stimmlich wie darstellerisch hochpräsente Spielmann von Christoph Pohl von ganz anderem Kaliber: Mit sonorem, klangschönen Bariton, exzellenter interpretatorischer Ausgestaltung und herausragender Artikulation wurde jede seiner Szenen zu einem akustischen Genuss, dessen herausragende Qualität auch vom bunt gemischten, erfreulich jungen Publikum in der Semperoper sehr wohl erkannt und entsprechend am Ende mit dem größten Jubel honoriert wurde.

Ralf Tiedemann, Dresden Königskinder, in: Das Opernglas, Aufführungskritiken, 02/2015

Der in jeder Lage wohltönende Bariton von Christoph Pohl hat alles, was man sich für die Partie des Spielmanns wünschen kann, Größe und Sanftheit, Klangfülle und Durchschlagskraft.

Bernd Stopka, Schön traurig, in: Online Musik Magazin, 19.12.2014

So bleibt es dem Bariton Christoph Pohl vorbehalten, die gesanglichen Glanzlichter des Abends zu setzen. Als Spielmann, der sich als Einziger menschlich verhält, während die Bürger von Hellastadt sich zwar einen König wünschen, das junge Paar aber mit Hohn verjagen, singt er mit markanter, sinnlich timbrierter Stimme, imponiert mit enormer Fülle und Kraft, prunkender Höhe, aber auch empfindsamen Valeurs und schmerzlichem Ausdruck angesichts der toten Kinder, die in ihrer Hungersnot die Krone für das vergiftete Brot eingetauscht hatten.

Bern Hoppe, Rutschgefahr im Treppenhaus, in: Operalounge, 22.12.2014

Aus dem insgesamt überzeugenden Ensemble ragte Christoph Pohl als kraftvoller Spielmann mit Liedsängerqualitäten heraus. Dem Knaben an seiner Seite (Georg Bartsch vom Kreuzchor) bleibt neben seinem imponierend sicheren vokalen Beitrag, das einzige Fünkchen Hoffnung am Ende. Da schließt er die Fiedel des Spielmanns ganz fest in seine Arme und ein zartes Licht auf ihn fällt. Mitten in all der Trauer um den um sich greifenden Tod. Es gab viel Beifall in Dresden für dieses Kindertotenlied im Opernformat.

Joachim Lange, Sie irren sich. Fast alle…, in: Die Deutsche Bühne, 22.12.2014

Auch Christoph Pohl wurde rechtens gefeiert, denn als einzige Figur neben den Titelhelden war sein Spielmann mit einer auch sanglich transportierten Menschlichkeit versehen, die tiefe Sympathien weckte.

Michael Ernst, Das Königliche im Menschen – gescheitert?, in: Musik in Dresden, 20.12.2014

Mit Christoph Pohl als Spielmann kam mit heiterem Tandaradei Leben auf die Bühne. Pohl beherrscht die Kunst der Körpersprache und machte den Spielmann zur zentralen Figur des Abends. Mit weichem, klangvollem Bariton, umrahmt von den bezaubernden Stimmen des Kinderchors, brachte er die Schönheit dieser ergreifenden Partitur wunderbar zur Geltung.

Norma Strunden, Königskinder – Dresden, Semperoper, in: Operapoint, 27.12.2014

Così fan tutte / Guglielmo - NP Semperoper Dresden Dirigent: Omer Meir Wellber; Regie: Andreas Kriegenburg, 2014

Così fan tutte / Guglielmo - NP Semperoper Dresden Dirigent: Omer Meir Wellber; Regie: Andreas Kriegenburg, 2014

Christoph Pohl schenkt dem Guglielmo geschmeidige Baritonfülle

Julia Spinola, Partnertausch im Slapstick-Format, in: Deutschlandfunk, Kultur heute, 23.04.2014

Lohengrin / Heerrufer – Semperoper Dresden,  Dirigent: Christian Thielemann; Inszenierung: Christine Mielitz, 2013

Lohengrin / Heerrufer – Semperoper Dresden, Dirigent: Christian Thielemann; Inszenierung: Christine Mielitz, 2013

Christoph Pohl überzeugt als Heerrufer mit sicher gesetzten Tönen und markanten Ansagen.

Opernnetz, Andreas H. Hölscher, 13.01.2013

… eine beachtliche Leistung ebenso der Heerrufer von Christoph Pohl.

Tamino Klassikforum, 18.01.2013

Les Troyens / Chorèbe – NP Semperoper Dresden, 2017

Dirigent: John Fiore; Inszenierung: Lydia Steier, Oktober/November 2017

Christoph Pohl was a wonderful Chorèbe, his ‘reviens à toi’ was lyrically sung, with seductive tone and a handsome line. Again, everything he did sounded effortless, the repeated high Es well placed and even.

End of the Century: Les Troyens at the Semperoper Dresden, in: operatraveller, 22.10.2017

Vom übrigen Ensemble bleibt vor allem Christoph Pohl, als der in jeder Hinsicht überzeugende Chorèbe in Erinnerung.

Joachim Lange, Verachtet mir das Genre nicht – „Les Troyens“ von Hector Berlioz an der Semperoper Dresden, in: nmz, 08.10.2017

El elemento más excepcional, no obstante, fue Christoph Pohl, barítono lírico de voz sedosa y fraseo inmaculado que hacía desear que Chorèbe no desapareciera tan pronto de la acción.

Xavier Cester, Dresde: Troyanos y ‘horror vacui’, in: Opéra Actual, 09.10.2017

un Chorèbe magnifique de précision, bien garni dans le médium, tenu par Christoph Pohl

Vincent Guillemin, Des Troyens déboussolés, in: altamusica, 27.10.2017

Chorèbe (Christoph Pohl mit virilem, prachtvoll strömendem Bariton)

Bernd Hoppe, "Les Troyens" in Dresden. Offenbachiade, in: OperaLounge, 08.10.2017

Mezzi conformi, studio indefesso, ottima pronuncia e abilità scenica si ritrovano nel Chorèbe di Christoph Pohl.

Francesco Lora, Dresda, Les Troyens, 03/11/2017. La caduta di Dresda, in: L’Ape musicale, 09.11.2017

…von Christoph Pohl hervorragend gesungenen Verlobten Chorèbe…

Boris Gruhl, Premiere von Berlioz’ „Die Trojaner“ in der Dresdner Semperoper, in: Dresdner Neue Nachrichten, 05.10.2017

Morgen und Abend / Johannes – Deutsche Erstaufführung Deutsche Oper Berlin Dirigent: Michael Boder; Inszenierung: Graham Vick; April/Mai 2016

Bariton Christoph Pohl in der Hauptrolle wurde zu Recht gefeiert. Er singt mit oratorischem Verschwörerton.

Kai Luehrs-Kaiser, Deutsche Oper "Morgen und Abend", in: kulturradio rbb, 30.04.2016

Christoph Pohl mit sonorer Stimmgebung und Facettenreichtum

---Peter P. Pachl, Schwebende Farbwerte im grauen Spektrum – Georg Friedrich Haas’ „Morgen und Abend“ an der Deutschen Oper Berlin, in: nmz, 01.05.2016

Christoph Pohl verleiht der Figur des Johannes mit feinem Bariton die nötigen Zwischentöne im Zwischenreich der Welten

Clemens Haustein, Deutsche Oper Haas’ Oper „Morgen und Abend“ schafft direkt erfahrbare Klangwelten, in: Berliner Zeitung, 01.05.2016

The tone of the opera quickly changed as the aging Johannes entered through the door on stage. German baritone Christoph Pohl, tall, lanky and with beard, had a quiet but magnetic presence that immediately commanded attention. His voice, unassuming and yet gentle, gradually gathered strength as Johannes, his spirit on the day of his death still lingering, tried to make sense of his strange new existence. He reminisced about his dead wife, his devoted daughter and his dead friend, Peter. His anguished cry as he sang of his loneliness after his wife’s passing, “I am alone!” was heartbreaking. In a relatively short period of time (the entire opera is only 90 minutes long without intermission), Mr Pohl managed to create a complete character, an ordinary human being who lived a good life filled with love, and who now prepared to transition to the new phase.

Ako Imamura, Morgen und Abend: a meditation on Life and Death in Berlin, in: bachtrack, 04.05.2015

Don Carlo / Rodrigo – Semperoper Dresden,  Dirigent: Pier Giorgio Morandi; Inszenierung: Eike Gramss, 2013

Don Carlo / Rodrigo – Semperoper Dresden, Dirigent: Pier Giorgio Morandi; Inszenierung: Eike Gramss, 2013

Im Duett mit Rodrigo, verkörpert von Christoph Pohl mit seiner geschmeidigen, warmen, überaus wohlklingender Stimme, kam der Gegensatz der beiden Freunde und ihrer Charakter sehr anschaulich zum Ausdruck.
Pohl war die Überraschung des Abends. Sein Gesang war ein musikalischer Hörgenuss und sein Spiel sehr natürlich, aber eindringlich. Es war eine reife Leistung, die nichts zu wünschen übrigließ. Nach seinem Heerrufer im „Lohengrin“ (17.1.) und diesem Rodrigo kann man auf seine weitere Entwicklung sehr gespannt sein.

Der Neue Merker, Ingrid Gerk, 28.01.2013

Liederabend - in Begleitung von Marcelo Amaral (Piano) - Galeriekonzert in der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart, Mai 2012

Mit seiner äußerst geschmeidigen Stimme, die auch in extremen Lagen ganz sicher sitzt, ist Pohl ein herausragender Interpret, der auch versteckten Hinweisen nachgeht.
Ein Juwel an diesem Abend war „Oh! Quand je dors“ von Liszt, in dem Pohl eine regelrechte Vokalharmonik realisierte.

Stuttgarter Nachrichten, Armin Friedl, 14.05.2012

Mit Christoph Pohl präsentierte sich ein junger, interessanter Bariton, der schon seit 2005 als festes Ensemblemitglied an der Semperoper Dresden engagiert ist, und daneben auch intensiv den Liedgesang pflegt. Mit warmem, volltönigem Timbre, kraftvoller Dynamik und empfindsamer Phrasierung gestaltete er die Liszt-Lieder in ihren unterschiedlichen Gemütszuständen. Interessant im Vergleich zu Liszts romantischer Fortschreibung der Schubertschen Liedkunst waren die von Pohl ausgewählten Lieder von Richard Strauss: packend als Naturschilderung die „Winternacht“, voller leidenschaftlicher Heiterkeit das „Ständchen“, überschwänglich und ein wenig opernhaft die „Heimliche Aufforderung“.

Ludwigsburger Kreiszeitung, Dietholf Zerweck, 12.05.2012

CD-Veröffentlichung: “Weltgeheimnis“. Lieder von Liszt, Mahler, Pizetti, Rhim (Label: Genuin, Veröffentlichung: 18.11.2011), Christoph Pohl (Bariton), Tobias Krampen (Piano)

Wunderbar umsichtige und zurückhaltende Gestaltung von Liedern, die auf der Suche nach dem "Weltgeheimnis" die Welt fliehen. Eine absolut empfehlenswerte CD.[…]
Christoph Pohl überzeugt mit seinem wirklich berückend schönen Bariton, der allen Facetten von Höhe und Tiefe gewachsen ist. […]
Die Klarsicht und Ruhe, mit der Pohl und Krampen diese Lieder interpretieren, sind bestechend. Die Pausen und Ritardandi, die sie sich gönnen, geben den Blick in den Abgrund frei. Die Trostlosigkeit und Verzweiflung der Texte und ihrer Vertonungen sind in der Schlichtheit der Interpretation geradezu herzzerreißend die Zartheit und Liebe zu jedem Ton und zu jedem Melodiebogen umreißen das Weltgeheimnis, das sie suchen. Die Seele findet keine Ruhe in der Welt. Doch Pohl und Krampen schaffen ihr einen Ort in der Musik.

Klavier.de, Dr. Claudia Maria Korsmeier, 28.04.2012

Don Carlos / Posa – NP Royal Opera House Covent Garden London, 2017

Don Carlos / Posa – NP Royal Opera House Covent Garden London, 2017

Dirigent: Bertrand de Billy; Inszenierung: Nicholas Hytner, Mai 2017

Pohl, meanwhile, an impeccable singer-actor, gives the evening’s subtlest performance, beautifully characterised and sung with wonderfully expressive restraint: you really believe in this man’s political passion and dignity.

Tim Ashley, Don Carlo review – Hytner’s blood-red horror hampers Verdi’s dark vision, in: the guardian, 14.05.2017

Christoph Pohl, substituting for Ludovic Tézier, sang a warmly virile Rodrigo

Rupert Christiansen, Don Carlo, Royal Opera House, review: 'under-directed but with much to enjoy vocally', in: The Telegraph / culture Opera, 13.05.2017

With limited time to adapt to the show’s take on the character of Posa, German baritone Christoph Pohl offers nicely focused, compact tone.

David Gutman, Don Carlo review at Royal Opera House, London – ‘a serviceable revival’, in: The Stage, 15.05.2017

Christoph Pohl, stepping in at even shorter notice for Ludovic Tézier, made a fine impression as Posa, his noble baritone having just enough bite to wound Philip in their Act 2 confrontation.

Mark Pullinger, Royal Opera's Don Carlo revival fails to completely catch fire, in: bachtrack, 13.05.2017

… and there is much else to enjoy here, notably Christoph Pohl’s nobly sung Rodrigo

Michael Church, Don Carlo, Royal Opera House, London, review: The evening's tours de force come from Ekaterina Semenchuk, in: Independent, 16.05.2017

Another late jump-in, Christoph Pohl as Rodrigo, Marquis of Posa (the most level-headed character in the opera, albeit a slightly equivocal figure) was excellent: strong-voiced, sure-footed and an ideal vocal foil to Bryan Hymel in the title role. The pair's famous duet, a forerunner to the evergreen favourite from Bizet's Pearl Fishers, was notably stirring.

Mark Valencia, Review: Don Carlo (Royal Opera House), in: What’s on stage, 16.05.2017

Crucially, the only thing she didn’t reliably convey was Elizabeth’s pathos and vulnerability, while Hymel was infinitely more secure in his scenes with his one loved and trusted friend Posa. And no wonder, considering the breadth and subtlety of Christoph Pohl’s performance, enhanced by his cultivated baritone supporting, containing and characterising Hymel’s brilliance and ardour. Their singing got to the heart of their famous duet, and just as you thought that Posa was a bit too well-behaved, his flashpoint with King Philip over the Flemish problem was sharp and shocking.

Peter Reed, The Royal Opera – Nicholas Hytner’s production of Verdi’s Don Carlo, in: Classical Source, 12.05.2017

The second stand-in, Christoph Pohl as Rodrigo, has a soft-grained baritone of surprising heft and an easy top.

Francis Muzzu, Don Carlo – ROH – 12 May, 2017, in: Rhinegold Publishing, 15.05.2017

Pohl has a golden sound and expressive technique, alternating the subordinate accompaniment to Carlo in their famous duets with a commanding presence to direct his friend’s conduct.

David Chadderton, Don Carlo, in: British Theatre Guide, 13.05.2017

Švanda dudák (Schwanda, der Dudelsackpfeiffer)/ Švanda - Semperoper Dresden, Constantin Trinks, NP Axel Köhler, März/April/Mai 2012

Švanda dudák (Schwanda, der Dudelsackpfeiffer)/ Švanda - Semperoper Dresden, Constantin Trinks, NP Axel Köhler, März/April/Mai 2012

Strahlender Mittel- und Höhepunkt der Aufführung sind wie gewohnt die Sänger auf der Semperoperbühne. Christoph Pohl ist darstellerisch der liebenswürdigste Schwanda, den man sich vorstellen kann: getrieben von Abenteuerlust, gebunden in einer frisch geschlossenen Ehe, hin- und hergerissen zwischen den Verheißungen der großen Welt und der Geborgenheit der kleinen. Schwandas Dudelsackklänge sollen sogar Steine erweichen, wozu Christoph Pohl mit seinem wohltuenden, emotional reifen Bariton rein hypothetisch ebenso durchaus in der Lage wäre.

Dresden kompakt, Radostina Velitchkova, 10.04.2012

In der Titelrolle als Schwanda überzeugt Christoph Pohl vom Ensemble des Hauses mit angemessener Präsenz und wohltönendem Bariton.

nmz, Michael Ernst, 26.03.2012

Christoph Pohl sang sich als Schwanda in die Herzen der Zuhörer

Musik in Dresden, Lea Muth, 31.03.2012

Den gemütvollen Schwanda als Mischung aus Orpheus und Papageno, der alle zum Tanzen bringt, wenn er nur auf seinem Dudelsack spielen mag. Christoph Pohl singt ihn mit schlanker, wohltönender Baritonfülle.

Die Welt, Manuel Brug, 26.03.2012

Manon Lescaut / Lescaut – NP Semperoper Dresden, 2013 Dirigent: Christian Thielemann; Inszenierung: Stefan Herheim

Manon Lescaut / Lescaut – NP Semperoper Dresden, 2013 Dirigent: Christian Thielemann; Inszenierung: Stefan Herheim

Lescaut wird von Christoph Pohl mit charismatischem Ausdruck und bezwingender Sangeskraft verkörpert.

Neue Musik Zeitung, Michael Ernst, 05.03.2013

Christoph Pohls (Lescaut) Bariton hingegen strahlt mit seidig-geschmeidigem Timbre, und er verführt mit warmen Klangspektren und jugendlicher Leichtigkeit.

Operapoint, Dr. Andreas Gerth, 04.03.2013

Der Gestalt des gewissenlosen Bruders, der seine Schwester herzlos verschachert, hauchte Christoph Pohl mit seiner klangvollen Stimme und plausiblem Spiel Leben ein.

Der Neue Merker, Ingrid Gerk, 02.03.2013

Christoph Pohl empfahl sich als Bariton für alle Fälle mit einem Lescaut voll dubioser Nonchalance und elegant gebändigter Kraft.

The Epoch Times, Rosemarie Frühauf, 07.03.2013

Dass die Dresdner Oper im eigenen Ensemble auch über ausgezeichnete Kräfte verfügt, davon konnte man sich bei Christoph Pohl, der mit seinem kernigen Bariton und schöner Phrasierung einen ausgezeichneten Lescaut verkörperte

Der Neue Merker, Walter Nowotny,06.03.2013

The opera is not an easy one to cast, even for a house with Met-like resources, so in the less adequately endowed Semperoper a few shortcomings were anticipated. Unfortunately they turned out to be in the two principal roles. The Semperoper's own Christoph Pohl as Lescaut and Giorgio Berrugi as Edmondo could have graced any stage in the world, as could Maurizio Muraro, guesting as Geronte (as he will at Covent Garden: 'later').

Intermezzo, 05.03.2013

Tannhäuser / Wolfram von Eschenbach – NP Teatro La Fenice Venedig 2017

Tannhäuser / Wolfram von Eschenbach – NP Teatro La Fenice Venedig 2017

Musikalische Leitung: Omer Meir Wellber; Inszenierung: Calixto Bieito, Jan/Febr 2017

Timbro morbido, emissione legata connotano, invece, il Wolfram von Eschenbach del baritono Christoph Pohl. La sua aria del terzo atto (“O! du, mein holder Abendstern”) è stata uno dei momenti più nobili dell’esecuzione alla Fenice.

Mario Merigo, Venezia, Teatro La Fenice – Tannhäuser, in: Connessi all'Opera, 23.01.2017

Christoph Pohl è un Wolfram quasi ideale per morbidezza di colore e nobiltà di accenti

Alessandro Cammarano, Venezia - Teatro La Fenice: Tannhäuser, in: Opera Click, 21.01.2017

Interessante il timbro caldo di Christoph Pohl nel ruolo di Wolfram che il regista vuole austero fino alla crudeltà

Maria Teresa Giovagnoli, Tannhäuser, Richard Wagner – Teatro La Fenice die Venezia, venerdi’ 20 gennaio 2017, in: MTG Lirica, 21.01.2017

Tra i Minnesänger si è segnalato, nei panni di Wolfram, Christoph Pohl, che ha sfoggiato un timbro morbidamente brunito e nobiltà d’accenti, seducendo il pubblico nel celebre canto alla Stella della Sera.

Roberto Campanella, Venezia, Teatro La Fenice: “Tannhäuser”, in: GB Opera Magazine, 20.01.2017

Fortunatamente l’aggressività di Bieito trova una pausa al momento della bellissima “O du mein holder Abendstern” (O tu splendida stella della sera) e lascia che Wolfram (l’ottimo Christoph Pohl) la canti con tono trasognato, come vuole Wagner.

Massimo Contiero, “Tannhäuser” hard e senza speranze, in: il mattino di Padova, 24.01.2017

Eccellenti i baritoni …. e, soprattutto, Wolfram von Eschenbach (Christoph Pohl): una voce tersa e ricca, massimamente elegante, di cui è pienamente padrone; il suo canto notturno O du mein holder Abendstern ha sinceramente emozionato, anche per una raffinatissima realizzazione dell’oscuro e rarefatto accompagnamento orchestrale.

Mauro Masiero, Tannhäuser, o la concupiscenza. Una recensione, in: RCF Classica/ Radio Ca’ Foscari, 21.01.2017

Les pêcheurs de perles / Zurga (konzertant) – Konzerthaus Berlin, Orchester der Deutschen Oper Berlin, Dirigent: Guillermo García Calvo, Juni 2013

der deutsche Bariton Christoph Pohl verstand sich vorzüglich auf die richtige Stilistik seiner Partie. Das Wechselspiel von eleganter Phrasierung und Intensivierung der Stimme, der Wandel von der melodiegeführten Figur des Beginns hin zum Charakter des letzten Aktes gelang ihm vorzüglich. Sein samtig weiches Timbre prädestiniert ihn ohnehin für Partien dieser Couleur. Das Duett mit Calleja, dessen Motiv sich wie das Freundschaftsmotiv aus Verdis 'Don Carlos' schicksalspathethisch durch das Werk zieht, wird zum flimmernden, glänzenden Vokalwettstreit.

Frank Fechter - Starker Tenor, schwächelnde Partitur – in: Klassik.com, 05.06.2013

Kurz vor Schluss punktete Christoph Pohl mit seinem eleganten Bariton und intensivem Monolog des Zurga entscheidend in der Publikumsgunst. Als gekränkter Freund und Liebender lief er zu tragischer Größe auf und kratzte als Charakterdarsteller glaubwürdig die Kurve zur Befreiungstat, mit der er das Liebespaar rettet.

Rosemarie Frühauf - Kultur – „Die Perlenfischer“ von Bizet mit Joseph Calleja im Konzerthaus am Gendarmenmarkt Berlin – in: The Epoch Times Deutschland, 08.06.2013

His Zurga was German baritone Christoph Pohl, whose voice is rich and strong. In the duet “Au fond du temple saint”, the men’s voices blended into a chorus of light and dark, high and low. The audience loved it, shouting their approval.

Christie Franke – Deutsche Oper's The Pearl Fishers in concert transports listeners to another world – in: Bachtrack, 11.06.2013

Capriccio / Graf – NP Opéra de Lyon, Musikalische Leitung: Bernhard Kontarsky; Inszenierung: David Marton, Mai 2013

Le Comte du baryton Christophe Pohl répond pleinement au rôle tel qu’il a été voulu par Strauss, avec une élocution soignée et un timbre chaleureux.

Fabrice Malkani, Le Monde d'hier, in: forumopera.com, 07.05.2013

Le comte de Christoph Pohl est très fluide, très engagé, très présent aussi. Ce baryton, rompu au travail de troupe (il appartient à l'ensemble du Semperoper) présente des qualités théâtrales de diction notables et un beau timbre. Et dans cette "conversation", la diction est primordiale.

Le blog du Wanderer, 12.05.2013
http://wanderer.blog.lemonde.fr/2013/05/12/opera-de-lyon-2012-2013-capriccio-de-richard-strauss-le-11-mai-2013-dir-mus-bernhard-kontarsky-mise-en-scene-david-marton

Côté voix, de belles choses. Le Comte racé de Christoph Pohl...

Didier van Moere, Vu et entendu : Capriccio de Richard Strauss à Lyon, in: Diapason, 13.05.2013

Tannhäuser / Wolfram – Semperoper Dresden Dirigent: Constantin Trinks; Inszenierung: Peter Knowitschny, 2013

…but it was really Christoph Pohl as Wolfram who stole the show. Pohl is a permanent member of the Semperoper’s ensemble and the applause he received shows how much his home audience loves him and it’s easy to see (and hear) why. With such a rich voice and commanding stage presence he really was the star of the evening.

Max Woods, A well-aged Tannhäuser in Dresden, in: bachtrack.com, 04.11.2013

Tannhäuser/ Wolfram von Eschenbach – Deutsche Oper Berlin, Dezember 2011

Christoph Pohl von der Dresdner Semperoper sprang am 21.12. als Wolfram für den erkrankten Markus Brück ein und entpuppte sich als Glücksfall: Ein sensibler, kultivierter Bariton, der doch genügend Kraft und Saft hatte, um neben dem geradezu übermächtigen Peter Seiffert bestehen zu können.

The Epoch Times, Rosemarie Frühauf, 23.12.2011

Der Tannhäuser/Wolfram von Eschenbach – Semperoper Dresden, Peter Schneider, Peter Konwitschny, 2010/2011

Christoph Pohl is the local favorite and he delivered a beautifully sung Wolfram. Nothing was missing there: a lyric phrasing, impeccable pronunciation, impressive vocal broadness and a size of his voice was pleasant; that sounded healthy and strong throughout the show.

Opera Cake, 06.08.2011

…und die Besetzung des Wolfram mit CHRISTOPH POHL macht einfach nur glücklich. Wenn er das Lied vom Abendstern singt (bzw. im 2. Akt den Sängerwettstreit eröffnet), ist mit Händen zu greifen, dass die »Chemie« stimmt, das klingt nicht nur, das ist alles aus einem Guss. Peter Schneider öffnet Raum und Zeit für gefühlvolles Ausmusizieren der lyrischen Passagen, Gefühle sind auf beiden Seiten, da bleibt die Zeit stehen.

Der Neue Merker, Kerstin Voigt, November 2010

Die lustige Witwe / Danilo Danilowitsch – Teatro La Fenice Venedig, 2018

Die lustige Witwe / Danilo Danilowitsch – Teatro La Fenice Venedig, 2018

Dirigent: Stefano Montanari; Inszenierung: Damiano Michieletto, Februar 2018

The strong point of the evening, however, was Christoph Pohl's Count Danilo. Simply perfect, scenically, and vocally always measured, he not only managed to enchant the audience with his incomparable technique and expressiveness, but also granted himself the shot of getting on the orchestra stand to improvise some themes from the, opera on his electric bass.

Renato Verga, La Fenice's superb new Widow is always Merry, even without sequins and ostrich feathers, in: bachtrack, 04.02.2018

Il punto di forza della serata è però il Conte Danilo di Christoph Pohl, semplicemente perfetto, scenicamente e vocalmente sempre misurato. Non solo riesce a incantare il pubblico con la sua impareggiabile tecnica ed espressività, ma si concede anche lo sfizio di salire sul palco dell'orchestrina per improvvisare col basso elettrico alcuni temi dell'opera.

Renato Verga, La Fenice's superb new Widow is always Merry, even without sequins and ostrich feathers, in: bachtrack, 04.02.2018

Danilo gioviale e un po’ guascone di Christoph Pohl, ottimo cantante e attore che si esibisce anche alla chitarra elettrica nel secondo atto.

Alessandro Cammarano, Venezia: Una Lustige Witwe a tempo di Rock ’n Roll, in: Le Salon Musical, 02.02.2018

Il Danilo di Christoph Pohl è uno scapolone giunto a quel passo della vita in cui si decide di tirare i remi in barca. La voce è di timbro tendenzialmente chiaro ma ben tornito ed è manovrata con una consapevolezza tecnica che gli consente di unire alla limpidezza della dizione un’emissione sempre morbida e controllata.

Paolo Locatelli, Venezia - Teatro La Fenice: Die lustige Witwe, in: Opera Click, 04.02.2018

Il Danilo di Christoph Pohl è davvero azzeccato, privo di quel machismo di tradizione, poiché ridimensionato nei panni dell’impiegato, ma dal canto estremamente seduisant.

Luca Benvenuti, Die lustige Witwe, in: Teatrionline, 05.02.2018

Spumeggiante il conte Danilo di Christoph Pohl, donnaiolo ed annoiato bancario che in fondo ha un cuore romantico come tanti, che la voce ambrata sottolinea e conferma.

Maria Teresa Giovagnoli, Die lustige Witwe (La vedova allegra), Franz Lehár – Teatro La Fenice di Venezia, Venerdi’ 2 Febbraio 2018, in: MTG Lirica, 03.02.2018

Assecondato dalle voci in campo, su tutte quella di Christoph Pohl, carismatico Danilo che si concede anche un assolo alla chitarra elettrica.

Pierachille Dolfini, Venezia. Nella «Vedova allegra» di Michieletto si ride amaro sulla crisi delle banche, in: Avvenire, 03.02.2018

Resta da dire della compagnia, eccellente. ... il Danilo in piena crisi di mezza età di Christoph Pohl, che in più ha anche una magnifica voce da baritono, già testata alla Fenice nel “Tannhäuser”.

Alberto Mattioli, In banca la Vedova è ancora più allegra, in: La Stampa, 05.02.2018

La compagnia di canto è tutta di madre lingua tedesca ed esprime in generale capacità attoriali che i cantanti italiani raramente dimostrano. Le parti recitate risultano così convincenti, tanto più perché essenziali, non gonfiate artificialmente come avviene in tante esecuzioni. Domina il conte Danilo di Christoph Pohl: bel timbro baritonale, linea di canto elegante e ironica, ottima presenza scenica.

Cesare Galla, E alla Fenice la “Vedova” salva la banca in fallimento, in: Vvox (Veneto Vox), 04.02.2018

Bravi tutti sul palco, dall’azzeccato Danilo di Christoph Pohl (che già avevamo apprezzato nel Tannhauser) ...

Enrico Bettinello, La vedova allegra, in: gdm (giornale della musica), 05.02.2018

Accertato che siamo di fronte a un cast dove tutti sono bravissimi dal punto scenico, non c’è dubbio che l’elemento migliore a livello vocale sia Christoph Pohl, che ricordavo come eccellente Wolfram nel Tannhäuser con la regia di Bieito. Qui è un Danilo ineccepibile, ben timbrato, corretto e morbido nell’emissione, capace di un bel legato.

Roberti Mori, Venezia, Teatro La Fenice – La vedova allegra, in: Connessi all'Opera, 03.02.2018

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